Lukas Röder feierte in Wiesloch seine Nachprimiz
26.06.2026 |
Große Anteilnahme in St. Laurentius
Mit einem festlichen Gottesdienst und dem persönlichen Primizsegen verabschiedete sich Lukas Röder am 7. Juni von der Kirchengemeinde Wiesloch.
Die volle St. Laurentius-Kirche in Wiesloch zeigte, dass Lukas Röder in seinen 1 1/2 Jahren als Diakon und Priesteramtskandidat eine starke Beziehung zu den Gemeinden rund um Wiesloch aufgebaut hat. Während des festlichen Einzugs mit den Ministranten erklang sein Primizspruch "Jesus, für Dich schlägt mein Herz". Begleitet wurde er von Pfarrer Bernhard Pawelzik, Pfarrer Georg Henn (Stellvertretender Pfarrer), Pfarrer Stefan Schaaf, Pfarrer i. R. Berthold Enz und Diakon Christian Sych von unserer Kirchengemeinde, ebenso von Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler aus Bruchsal und Pfarrer Thomas Rudolf aus Baden-Baden. Gekleidet war Röder in sein eigens für die Primiz angefertigtes weißes Gewand, das vorne getreu seinem Spruch ein brennendes Herz zeigte.
Röder stand der Messe als Zelebrant vor. In seiner Predigt dachte Röder ausgehend vom Tagesevangelium über Jesu Mahl mit den Zöllnern (Mt 9,9-13) über die Barmherzigkeit nach:
"Was Gottes Barmherzigkeit im Innersten bedeutet, hat der große und heilige Theologe Thomas von Aquin in einem Satz verdichtet: ‚Barmherzigkeit walten zu lassen, ist ein Wesensmerkmal Gottes. Gerade darin zeigt sich seine Allmacht‘. In dieser Barmherzigkeit offenbart sich die Liebe Gottes zu den Menschen, die in Jesus Christus sichtbar und greifbar geworden ist. Er ist, wie es Papst Franziskus gesagt hat, das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Dieses Antlitz der Barmherzigkeit durfte auch Matthäus im Evangelium erfahren. Als Jesus an der Zollstelle vorbeikommt, fällt sein Blick auf ihn."
"Was Gottes Barmherzigkeit im Innersten bedeutet, hat der große und heilige Theologe Thomas von Aquin in einem Satz verdichtet: ‚Barmherzigkeit walten zu lassen, ist ein Wesensmerkmal Gottes. Gerade darin zeigt sich seine Allmacht‘. In dieser Barmherzigkeit offenbart sich die Liebe Gottes zu den Menschen, die in Jesus Christus sichtbar und greifbar geworden ist. Er ist, wie es Papst Franziskus gesagt hat, das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Dieses Antlitz der Barmherzigkeit durfte auch Matthäus im Evangelium erfahren. Als Jesus an der Zollstelle vorbeikommt, fällt sein Blick auf ihn."
Lukas Röder bedankte sich herzlich aus persönlich bei allen, die gekommen waren. Besonders Martin Ritz und Annika von Nova Cantica, die den Gottesdienst musikalisch gestaltet hatten. Aber Röder bedankte sich bei allen, die mit ihm in den 1 1/2 Jahren in Verbindung gekommen waren und teilte für ihn wichtige Erfahrungen wie die seelsorgerische Begleitung von Trauernden und Sterbenden, den Religionsunterricht, Jugendprojekte wie die Filmabende in Rot, die Begleitung Erwachsener vor den Sakramenten oder auch das Mitsingen bei Nova Cantica.
Für den Pfarreirat und den Sprengel Wiesloch-Dielheim bedankte sich Jürgen Ritz in einer humorvollen Ansprache bei Röder. Da er um Röders Faible für Priesterliche Kleidung gewusst habe, sei es ihm schwer gefallen, ihm nicht einen Hut a là Don Camillo zu schenken. Er überreichte ihm stattdessen Legetücher und Wein. Auch Pfarrer Pawelzik blickte dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück, in der sich Röder mit seinem eigenen Ton eingebracht und dadurch zum Gesamtklang der Pfarrei beigetragen habe. Zum Abschied und als Erinnerung schenkte er ihm ein Handtuch mit dem Logo der Pfarrei, auf dem steht: Mit allen Wassern gewaschen.
Im Anschluss an den Gottesdienst, gab es in der Kirche eine lange Schlange für den Primizsegen, den Röder jedem persönlich spendete. Bei bestem Wetter wurde anschließend auf ihn bei einem Empfang vor der Kirche angestoßen. Viele kamen, um sich persönlich zu verabschieden.
Lukas Röder übernimmt über den Sommer Vertretungen im Murgtal und wird dann als erste längere Station seines Wirkens in Furtwangen tätig sein.
Wer ihm verbunden bleiben möchte, findet ihn auf Instagram.




