Bericht vom Quellenwochenende 2026 für Frauen

„Das hat so gut getan“

Bericht vom Quellenwochenende für Frauen.
Ende Mai 2026 im Kloster St. Lioba in Freiburg Günterstal

Das diesjährige Quellenwochenende in Freiburg war wie bereits im letzten Jahr mit zwölf Frauen ausgebucht. Unter dem Motto „Morgen fange ich an, ganz bestimmt morgen“ beschäftigten sich die Frauen mit ihren Wünschen für den Alltag, Beruf, Familie, Ehrenamt, Reisen, usw.
 
Mit unterschiedlichen Methoden wie Kleingruppengesprächen, Kreativem Schreiben oder der Gestaltung eines Motivationsbuches versuchte eine jede, der Umsetzung näher zu kommen. Am Samstag bot die Leiterin des Bildungshauses Sr. Maris Stella eine Bibelarbeit an, die alle nachhaltig beeindruckt hat. Sie bearbeitete mit der Gruppe das „Gleichnis von der verlorenen Drachme“ und erläuterte, was Lukas mit seinem Evangelium den Menschen sagen möchte: „Gott liebt den Menschen - bedingungslos und unendlich“. Der Samstagnachmittag stand zur freien Verfügung und die Frauen nutzten die Zeit für eine Fahrt in die Innenstadt mit Besuch des Münsters oder für eine Klosterführung.
 
Dabei konnten auch die Bereiche angeschaut werden, in denen die Schwestern sonst unter sich sind, wie beispielsweise das Refektorium (Speisesaal). Hier gab es auch Erläuterungen zum Tagesablauf der Benediktinerinnen; zum Beispiel wird während des Mittagessens vorgelesen: aus der Regel des Hl. Benedikt, aber auch aus der Tageszeitung oder aus einem von den Schwestern ausgewählten  Buch. Am Sonntag feierte die Gruppe gemeinsam mit der Ordensgemeinschaft den Gottesdienst und nach dem Mittagessen machten sich die Frauen mit vielen neuen Erfahrungen auf die Heimreise.
 
Text: Tanja Becker-Fröhlich, Quellenwochenleiterin